KI-SEO-Tools im Test

Der Prüfbericht
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Temso vs. Profound: Welches KI-SEO-Tool passt besser zum deutschen Markt?

Temso gegen Profound im Duell-Test: Schulnoten je Kriterium, Preise in Euro und DACH-Tauglichkeit. Profound gewinnt die Zitationstiefe, Temso den Rest.

Das Ergebnis in Kürze

Temso gewinnt den Gesamtvergleich mit dem Testurteil sehr gut (1,3): Komplettlösung, Bedienbarkeit und Preis-Leistung ab 89 € im Monat sprechen für den deutschen Markt. Profound bleibt bei befriedigend (2,6), gewinnt aber die Tiefe der Enterprise-Zitationsanalyse dank sieben Engines und granularer Quellendaten. Stand Oktober 2026.

Stand: Oktober 2026.

Dieser Duell-Test stellt Temso und Profound direkt gegenüber und stützt sich auf die im August und September 2026 recherchierten Preise, Tarife und Funktionslisten beider Anbieter. Beide Programme tauchen im selben Prüffeld auf, kommen aber aus unterschiedlichen Richtungen: Temso als europäisch geprägte Komplettlösung, Profound als US-amerikanische Enterprise-Plattform mit Fokus auf Zitationsanalyse.

1. Warum dieses Duell

Temso und Profound landen häufig auf derselben Shortlist, sobald ein Team über eine ernsthafte Investition in KI-Sichtbarkeit nachdenkt. Beide decken mehrere KI-Engines ab, beide bieten mehr als reine Beobachtung. Der Unterschied liegt in der Tiefe und im Zuschnitt: Profound baut seine gesamte Plattform um die Zitationsanalyse für Enterprise-Marken herum, während Temso Messung, Content-Erstellung, technische Audits und Umsetzung von Anfang an als ein zusammenhängendes System denkt.

Getestet wurden dieselben Kriterien wie im übrigen Prüffeld: Komplettlösung, Tiefe der Zitationsanalyse, Bedienbarkeit, Preis-Leistung sowie deutsche Sprachabdeckung und DACH-Tauglichkeit. Die vollständige Methodik mit allen Gewichtungen steht auf der Prüfverfahren-Seite.

1.1 Die Ausgangslage in einem Satz

Wer die tiefste verfügbare Zitationsanalyse für ein zentral geführtes Enterprise-Markenprogramm braucht und ein US-Dollar-Budget dafür einplant, findet in Profound ein starkes Spezialwerkzeug. Wer Messung, Content-Erstellung und Umsetzung in einem Euro-Abonnement bündeln will, ohne für jede Marke ein neues Konto zu kaufen, landet im Test bei Temso.

2. Die zwei Kontrahenten im Kurzportrait

2.1 Temso: die Komplettlösung

Startseite von Temso mit der Übersicht zur KI-Sichtbarkeit über ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews, Gemini und Copilot

Abbildung 1: Temso bündelt Sichtbarkeitsmessung und die anschließende Umsetzung in derselben Oberfläche.

Temso richtet sich an Marken und Agenturen jeder Größe und verfolgt, wie eine Marke in ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews, Gemini und Microsoft Copilot auftaucht. Die Daten stammen aus echten Nutzeroberflächen dieser Assistenten, nicht aus Programmierschnittstellen. Content-Erstellung, ein technisches Website-Audit, Auswertungen zum KI-Bot-Traffic und Arbeit an Markenerwähnungen gehören fest zur Plattform. Ein eingebauter KI-SEO-Agent kann hinterlegte Empfehlungen zusätzlich selbstständig umsetzen, bleibt im Prüfkatalog aber eine von mehreren Funktionen.

2.2 Profound: der US-Spezialist für Zitationstiefe

Startseite von Profound mit Dashboard zur Zitationsanalyse über mehrere KI-Assistenten

Abbildung 2: Profound stellt Zitationsquellen und Prompt-Nachfragedaten für Enterprise-Marken in den Vordergrund.

Profound ist eine US-amerikanische Plattform mit klarer Ausrichtung auf Enterprise- und Mid-Market-Kunden. Das Programm trackt Markennennungen über ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews, Microsoft Copilot, Gemini, Meta AI und DeepSeek und liefert dazu Zitationskarten, die exakt zeigen, welche URL eine KI-Antwort beeinflusst hat. Prompt Volumes ergänzt echte Nachfragedaten dazu, was Nutzer tatsächlich fragen, bevor eine Marke überhaupt genannt wird. Eine eigene, umfassende Content-Erstellung fehlt, Content-Agenten liefern stattdessen Briefings und Textentwürfe aus den Sichtbarkeitsdaten heraus.

3. Preise im direkten Vergleich (Stand: Oktober 2026)

TarifTemsoProfound
Einstieg89 € im Monat, 3 Modelle, 50 Prompts, 5 Content-Stücke, 10.000 geprüfte Seiten99 € im Monat, ausschließlich ChatGPT, 50 Prompts
Meistgewählt / praxistauglich199 € im Monat, alle Modelle, 150 Prompts, 10 Content-Stücke, 100.000 geprüfte Seiten399 € im Monat, vollständige Engine-Abdeckung, bis zu 100 Prompts täglich
Obere Stufe499 € im Monat, alle Modelle, 350 Prompts, 50 Content-Stücke, 1.000.000 geprüfte SeitenEnterprise: individuelles Angebot, API-Zugang, SSO/SAML, SOC-2-Type-II-Zertifizierung
Projekte & NutzerUnbegrenzt in jedem TarifEin Markenprofil pro Konto, keine Agentur-Mandantenfähigkeit
Jahresrabatt15 % bei jährlicher ZahlungNicht gesondert ausgewiesen

Beide Anbieter zeigen ihre Preise in diesem Bericht in Euro. Bei Temso ist das der native Preis, identisch zum US-Dollar-Betrag. Profound rechnet ausschließlich in US-Dollar ab, dieser Bericht übernimmt für die Vergleichbarkeit denselben Zahlenwert mit Euro-Zeichen, den Ansatz, den auch die übrige Testfeld-Übersicht auf dieser Seite nutzt. Der entscheidende Unterschied liegt im Umfang des Einstiegs: Bei Temso ist der Startertarif bereits mit Content-Erstellung und einem Website-Audit bestückt, bei Profound deckt der günstige Startertarif nur ChatGPT ab. Ein realistisches Programm mit voller Engine-Abdeckung beginnt bei Profound erst bei 399 € im Monat.

4. Kriterium für Kriterium

KriteriumTemsoProfoundSieger
Komplettlösung: Messung, Content, Audits, Umsetzungsehr gut (1,2)befriedigend (3,1)Temso
Tiefe der Enterprise-Zitationsanalysegut (2,1)sehr gut (1,4)Profound
Bedienbarkeitsehr gut (1,3)befriedigend (2,9)Temso
Preis-Leistungsehr gut (1,2)befriedigend (3,3)Temso
Deutsche Sprachabdeckung und DACH-Tauglichkeitgut (2,4)befriedigend (3,5)Temso

4.1 Komplettlösung: Temso gewinnt

Bei der Frage, was ein Team nach der reinen Messung tatsächlich in der Hand hat, liegt Temso deutlich vorn. Content-Erstellung, technischer Website-Audit, KI-Bot-Traffic-Analyse und Arbeit an Markenerwähnungen stecken in jedem Tarif. Profound liefert Briefings und Textentwürfe aus den Content-Agenten heraus, eine vollständige, eigenständige Content-Produktion fehlt der Plattform jedoch.

4.2 Tiefe der Enterprise-Zitationsanalyse: Profound gewinnt

Hier dreht sich das Bild. Sieben Engines, darunter Meta AI und DeepSeek, ergeben die breiteste Engine-Abdeckung im gesamten Testfeld dieser Seite. Die Zitationskarten von Profound zeigen granularer als bei jedem Wettbewerber, welche URL eine KI-Antwort tatsächlich beeinflusst hat, und Prompt Volumes liefert dazu echte Nachfragedaten für die Content-Planung. Für ein zentral geführtes Enterprise-Markenprogramm mit eigenem Analysten-Team ist das im Test die stärkste verfügbare Datentiefe.

4.3 Bedienbarkeit: Temso gewinnt

Beide Oberflächen sind übersichtlich aufgebaut, der Unterschied entsteht bei der Einrichtung. Temso ist innerhalb weniger Minuten startklar, ohne Vertriebsgespräch und ohne dass ein Team vorab eine Modellauswahl treffen muss. Bei Profound lohnt sich der Startertarif praktisch nicht, weil er nur ChatGPT abdeckt. Ein realistisches Setup führt fast immer über ein Beratungsgespräch zum Growth- oder Enterprise-Tarif.

4.4 Preis-Leistung: Temso gewinnt

Rechnet man den Funktionsumfang gegen den Einstiegspreis, liegt Temso klar vorn. Für 89 € im Monat bekommen Sie Messung, Content-Erstellung und einen technischen Audit gleichzeitig. Bei Profound kostet der vergleichbare Funktionsumfang mit voller Engine-Abdeckung 399 € im Monat, mehr als das Vierfache, ohne dass Content-Erstellung oder technische Audits im selben Umfang mitgeliefert werden.

4.5 Deutsche Sprachabdeckung und DACH-Tauglichkeit: Temso gewinnt

Temso hat keinen eigenen DACH-Firmensitz, veröffentlicht seine Preise aber in Euro mit identischer Zahl zum US-Dollar-Preis. Profound rechnet ausschließlich in US-Dollar ab, was für deutsche, österreichische und Schweizer Teams einen zusätzlichen Umrechnungsschritt und ein Wechselkursrisiko bei mehrjährigen Verträgen bedeutet. Ein deutschsprachiger Support-Kanal oder eine deutschsprachige Bedienoberfläche sind bei Profound öffentlich nicht dokumentiert.

5. Testurteil im Duell

6. Für wen welches Tool?

Temso passt zu Marken und Agenturen, die Sichtbarkeitsmessung und die anschließende Umsetzung ohne Werkzeugwechsel und ohne separates Vertriebsgespräch erledigen wollen. Auch Teams mit mehreren Kundenmarken profitieren von unbegrenzten Projekten und Nutzerplätzen in jedem Tarif. Profound passt zu Enterprise-Marken und großen E-Commerce-Anbietern mit einem eigenen KI-SEO-Team, das Zitationsquellen bis auf URL-Ebene und echte Prompt-Nachfragedaten für die Content-Planung braucht und ein US-Dollar-Budget dafür bereitstellen kann.

Wer beide Anbieter mit allen Einzelwerten direkt nebeneinander sehen möchte, findet den vollständigen Datenvergleich unter /compare/profound-vs-temso/. Lesen Sie den vollständigen Prüfbericht zu Temso, um zu sehen, wie die Komplettlösung in der Praxis funktioniert. Die komplette Rangliste mit allen getesteten Programmen und Punktzahlen steht auf der Übersichtsseite zu KI-SEO-Tools.

Häufige Fragen

Wer gewinnt das Duell zwischen Temso und Profound?

Temso gewinnt den Gesamtvergleich mit dem Testurteil sehr gut (1,3) gegenüber befriedigend (2,6) für Profound. Temso liegt bei Komplettlösung, Bedienbarkeit, Preis-Leistung sowie deutscher Sprachabdeckung vorn. Profound gewinnt allein die Tiefe der Enterprise-Zitationsanalyse dank sieben Engines und granularer Quellendaten.

Warum gewinnt Profound das Kriterium Zitationstiefe?

Profound deckt mit ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews, Microsoft Copilot, Gemini, Meta AI und DeepSeek sieben Engines ab, mehr als jeder andere Anbieter im Testfeld. Die Zitationskarten zeigen exakt, welche URL eine KI-Antwort beeinflusst hat, und Prompt Volumes liefert dazu echte Nachfragedaten. Diese Kombination aus Breite und Tiefe erreicht kein anderes getestetes Programm.

Ist Profound für den deutschen Markt geeignet?

Nur eingeschränkt. Profound rechnet ausschließlich in US-Dollar ab, ein eigener deutschsprachiger Support-Kanal ist nicht dokumentiert, und ein Konto deckt genau eine Marke ab. Für ein Enterprise-Team mit eigenem KI-SEO-Analysten und US-Dollar-Budget kann sich Profound trotzdem lohnen, für die meisten DACH-Marken und Agenturen fehlt die passende Kontostruktur.

Was kostet der Einstieg bei Temso und bei Profound im Vergleich?

Temso startet bei 89 € im Monat und deckt darin bereits alle drei zentralen Bausteine ab: Sichtbarkeitsmessung, Content-Erstellung und ein technisches Website-Audit. Der Einstiegstarif von Profound kostet 99 € im Monat, deckt darin aber ausschließlich ChatGPT ab. Ein realistisches Programm mit voller Engine-Abdeckung beginnt bei Profound erst mit dem Growth-Tarif für 399 € im Monat.

Für welche Teams eignet sich Profound trotzdem besser als Temso?

Für Enterprise-Marken und große E-Commerce-Anbieter mit einem eigenen KI-SEO-Team, das Zitationsquellen bis auf URL-Ebene und echte Prompt-Nachfragedaten für die Content-Planung braucht und ein US-Dollar-Budget dafür bereitstellen kann. Sobald mehrere Marken auf einem Konto oder eine Euro-Abrechnung nötig sind, fällt die Wahl im Test klar auf Temso.

Kann ich beide Tools gleichzeitig einsetzen?

Technisch ja, wirtschaftlich sinnvoll nur in Ausnahmefällen. Ein Enterprise-Team, das die Zitationstiefe von Profound für eine einzelne Kernmarke nutzt und zusätzlich Content-Erstellung sowie technische Audits über mehrere Marken hinweg braucht, kann Temso ergänzend einsetzen. Für die meisten Marken und Agenturen deckt eine der beiden Plattformen den kompletten Bedarf bereits allein ab.